Monthly Archives: Dezember 2017

Allen NutzerInnen des Blogs ein gutes Neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

Nach einem sehr aufregenden Jahr 2017 mit vielen besorgniserregenden – aber auch Mut machenden! – Ereignissen steht uns ein neues Jahr bevor, das hoffentlich positive Veränderungen und Weiterentwicklungen mit sich bringt.

„Mein“ Institut für Systemische Studien hat ein wunderbares Motto geschickt, das ich Ihnen hiermit weiterreichen möchte. Es stammt von Hermann Hesse:

Gegen die Infamität des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe.

Das gefällt mir! Und dann gebe ich Ihnen gleich noch etwas von Seneca mit:

Vor dem Schlafengehen wollen wir fröhlich und heiter sagen: Ich habe gelebt!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen fröhlichen Abschied von 2017 und ein 2018 mit Tapferkeit, Eigensinn und Geduld!

Ich möchte unbedingt noch hinzusetzen: auch mit Mitmenschlichkeit, Unvoreingenommenheit und Gerechtigkeitsgefühl – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Religion, Nation, sexueller Orientierung.

 

Herbst von Theodor Storm (1817-1888)

Ja – auch der Herbst ist fast vorbei. In zwei Wochen beginnt laut Kalender der Winter. Bis Februar bleibt es kalt und grau draußen. Schnee ist ja selten geworden in unseren Breiten. Dieses Gedicht hat eine hoffnungsvolle Abschiedsstimmung meine ich und gefällt mir daher sehr.

Schon ins Land der Pyramiden

Flohn die Störche übers Meer;

Schwalbenflug ist längst geschieden,

Auch die Lerche singt nicht mehr.

 

Seufzend in geheimer Klage

Streift der Wind das letzte Grün;

Und die süßen Sommertage,

Ach, sie sind dahin, dahin!

 

Nebel hat den Wald verschlungen,

Der dein stillstes Glück gesehn;

Ganz in Duft und Dämmerungen

Will die schöne Welt vergehn.

 

Nur noch einmal bricht die Sonne

Unaufhaltsam durch den Duft,

Und ein Strahl der alten Wonne

Rieselt über Tal und Kluft.

 

Und es leuchten Wald und Heide,

Daß man sicher glauben mag,

Hinterallem Winterleide

Lieg‘ ein ferner Frühlingstag.