Angebot während der Corona-Zeit

Ja – der Mensch wird erfinderisch, wenn es sein muss! Inzwischen habe ich bereits einige Paarberatungen mittels Videokonferenz durchgeführt mit den KlientInnen, die sich darauf einlassen mögen. Es geht besser als ich befürchtet hatte. Die bisherigen Rückmeldungen sind auch positiv. Ein weiterer Vorteil: es gibt keine so enge Zeitbindung mehr. Es können individuell passende Zeiten abgesprochen werden – anders als im Praxisraum, der ausschließlich freitags zur Verfügung steht.
Einige Dinge müssen natürlich besprochen werden: gelingt es, dass die Kinder in dieser Zeit nicht unterbrechen? Das hängt unter anderem vom Alter der Kinder ab. Auch sonstige Störungen sollten so weit möglich ausgeschlossen sein. KlientInnen müssen mehr für sich selbst sorgen und ansprechen, wenn sie sich nicht wohl fühlen – da im Monitor nicht der ganze Mensch zu sehen ist. Es ist möglich, Pausen zu machen.

Nicht alle Arbeitsmöglichkeiten stehen zur Verfügung, wie z.B. die Nutzung des Familienbretts – aber ich denke, mit zunehmender Erfahrung wird man kreativer.
Ein wichtiger Punkt ist die Datensicherheit. Bisher arbeite ich mit Zoom. Dazu gibt es auch Kritik ebenso wie zu Facetime und anderen. Ich bin weiter auf der Suche nach Plattformen mit ausreichender Sicherheit. Alle Beteiligten sollten sich überlegen, ob sie sich unter diesen Bedingungen auf das Experiment einlassen können und wollen. Es kann gerne erst mal eine Probe-Viertelstunde vereinbart werden, die kostenlos ist – um zu erproben, ob die Beteiligten sich anfreunden könnten mit der Methode.