Kommentar zu Blindes Reisen

Ein Freund las den kurzen Dialog mit der Überschrift „Blindes Reisen“ und fragte mich schlicht, was das denn solle.
Ich gab ihm folgende Antwort: Das in diesem Dialog geschilderte Reisen ist das Übliche; man reist und spricht darüber. So weit, so gut. Es bleibt allerdings weitgehend folgenlos – was auch nicht weiter schlimm ist.
Da es sich allerdings um ein Blog zum Thema Coaching und Beratung handelt, bietet sich das Reisen als schöne Metapher an und Reisen im Sinne von Coaching ist nun doch etwas Anderes als oben Geschildertes.
Wenn ich mich auf eine Coaching-Reise begebe (und dafür auch relativ viel Geld ausgebe) erwarte ich, dass ich meine Reise mit Unterstützung durch den Coach so anlege, dass neue Eindrücke zu veränderten oder/und ganz neuen Sichtweisen/Bewertungen/Verhaltensweisen führen, die zu meinem Genuss und Wohlgefallen beitragen. Allerdings habe ich mich als Coachee dann doch mehr in die Reiseetappen vertieft, als das bei oben geschildertem Verhalten der Fall ist. Ich habe dabei doch nachhaltig Neues gesehen und erlebt.
Mein Freund war zunächst zufrieden mit dieser Antwort. Es könnte allerdings durchaus sein, dass er noch Fragen hat. Schaun mer mal.