Liebe – nichts für Feiglinge!

Ich zitiere den Leitsatz: „Liebe – nichts für Feiglinge. Sie überwältigt, beglückt, fordert, treibt an. Liebe ist scharfe Waffe, Riesengeschäft, perfides politisches Instrument.“

Unter diesem Titel gibt es derzeit eine Serie in der „Frankfurter Rundschau“. Falls Sie diese Zeitung nicht abonniert haben können Sie sich die Beiträge auch anschauen unter fr-online.de/liebe.

Die Serie befasst sich mit vielen unterschiedlichen Aspekten der Liebe – fast alles davon originell und spannend.

Eines der Themen, mit dem ich auch in meiner Paarberatungspraxis häufig konfrontiert werde, ist das Thema GELD: Wer hat es und wer nicht? Wer entscheidet darüber? Wer weiss etwas über die Finanzen und wer nicht? Was ist im Fall von Trennung? Wie regelt das Paar die mit dem Geldverdienen oder nicht verdienen verbundenen  Fragen? Wie schützen sich die Frauen, die jahrelang zu Hause bleiben und die Kinder versorgen vor der Armut? Daran denken die Paare meistens nicht, wenn sie sich auf die klassische Arbeitsteilung einigen – die gerade im ländlichen Bereich oft gar keine anderen Möglichkeiten zulässt.  Und wie sieht es aus bei Paaren, die nicht verheiratet sind, wo es kaum gesetzliche Regelungen gibt?

Helma Sick und Renate Schmidt haben dazu ein Buch geschrieben, das gerade erst herausgekommen ist: „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“. Ich kenne es noch nicht, aber es lohnt sich vielleicht, da mal reinzuschauen.