Olympia2024 fällt aus

Die große Koalition aus PolitikerInnen, Wirtschaftsmenschen, Sportlern, vielen Hamburger Medien und Sportlerinnen sowie einigen „Lokalgrößen“ des hamburgischen Tourismus versank am Abend des 29.11.15 kollektiv in Trauer, Frust und Wut. Ausgelöst hatten diesen emotionalen Tsunami 21000 Mehrheitsstimmen gegen die Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Spiele 2024.
Nun ja, ich will mich nicht lustig machen über Enttäuschung und die Enttäuschten – täte ich das, zahlte ich nur mit der gleichen Münze zurück.
Denn einige viele der Unterlegegnen ließen kein gutes Haar an den Ablehnnerinnen und Ablehnern. In der Tendenz sagten die Kommentare Hamburg eine düstere Zukunft für den Sport, für den Tourismus, für die Stadtentwicklung voraus und die AblehnerInnen galten als Spaßbremsen, Provinzler u..ä.m. .
Diese Bewertung der Menschen und deren Argumente für die Ablehnung zeigt nochmals, dass es richtig war abzulehnen. Ein Riesenereignis zum Motor für Stadtentwicklung zu konstruieren bedeutet ja, dass dieStraßen z.B.in Lurup, die Fahrradwege in Allermöhe, der Naturschutz in Harburg, der Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel in Volksdorf oder Billstedt zugunsten der Olympischen Infrastruktur ein „bißchen“ warten müssen und eben nur die Interessen der an Olympia materiell wie immateriell Beteilgten „bedient“ werden.
Alle sollten anerkennen, dass es sich um eine sachgerechte Auseinandersetzung gehandelt hat, deren Inhalte – in diesem Falle gegen die Bewerbung – mehrheitsfähig waren. Nicht mehr und nicht weniger.
Hamburg bleibt der lebenswerte Stadtstaat und da Lebensqualität immer noch gesteigert werden kann, wird das auch in der Zukunft geschehen – in Lurup, in Allermöhe, in Harburg, in Volksdorf und Billstedt usw. . Und auch auf dem „Kleinen Grasbrook“ … !