Prosit Neujahr!

100 Jahre Frauenwahlrecht – 110 Jahre, seit Frauen an Universitäten studieren dürfen, 125 Jahre, seit das erste Mädchen auf ein Gymnasium gehen konnte.

60 % der Eltern mit Kindern unter drei Jahren möchten sich zu gleichen Teilen in Familie und Beruf einbringen.
14 % der Eltern mit Kindern unter drei Jahren bringen sich zu gleichen Teilen in Familie und Beruf ein.

Beides zitiert aus der Frankfurter Rundschau vom 07.12.2018 in der Beilage „Das Jahr der Frauen“.

Wünsche und Wirklichkeit liegen demnach immer noch weit auseinander. Aber das Wünschen ist ja auch ein starker Motor der Veränderung! Solange es keine Wünsche gibt, etwas am Status Quo zu verändern – woher soll dann der Impuls kommen? Für manches braucht es eben wirklich dicke Bretter, die geduldig weiter gebohrt werden müssen. Solche gesellschaftlichen grundsätzlichen Wandlungen von kulturell in vielen Jahrtausenden erworbenen Verhaltensmustern gehen nicht über Nacht.

Wenn wir das an uns selbstkritisch beobachten, dann können wir hoffentlich sowohl mit uns als auch mit anderen mehr Geduld haben. Hauptsache wir arbeiten dran!