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Allen NutzerInnen des Blogs ein gutes Neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

Nach einem sehr aufregenden Jahr 2017 mit vielen besorgniserregenden – aber auch Mut machenden! – Ereignissen steht uns ein neues Jahr bevor, das hoffentlich positive Veränderungen und Weiterentwicklungen mit sich bringt.

„Mein“ Institut für Systemische Studien hat ein wunderbares Motto geschickt, das ich Ihnen hiermit weiterreichen möchte. Es stammt von Hermann Hesse:

Gegen die Infamität des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe.

Das gefällt mir! Und dann gebe ich Ihnen gleich noch etwas von Seneca mit:

Vor dem Schlafengehen wollen wir fröhlich und heiter sagen: Ich habe gelebt!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen fröhlichen Abschied von 2017 und ein 2018 mit Tapferkeit, Eigensinn und Geduld!

Ich möchte unbedingt noch hinzusetzen: auch mit Mitmenschlichkeit, Unvoreingenommenheit und Gerechtigkeitsgefühl – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Religion, Nation, sexueller Orientierung.

 

Angst essen Seele auf……….

Terrorangst – Flüchtlings“krise“ – Europa – Donald Trump – Hartz IV – Altersarmut – Schere zwischen arm und reich – Kriege und Kriegsdrohungen – die Umweltzerstörung etc etc. und das tagtäglich in den Medien, rauf und runter in den Talkshows.

Wie sollen wir da unterscheiden können, was real ist und was irreal? Was aufgebauscht wird und was wirklich so wichtig ist, dass wir uns alle darum kümmern müssen?

Das ist nicht so einfach und daher neigen wohl viele dazu, entweder zu vermeiden: „Ich hör mir das gar nicht mehr an!“ oder sich einzuigeln: “ Ich weiss schon, was stimmt! Kommen Sie mir nicht mit Tatsachen – meine Meinung steht fest“.

Diese Starrheit macht Diskussionen und Austausch unmöglich. Im Grunde ist das ein Schutzschild, um sich unliebsame Dinge vom Hals zu halten. Daraus erwächst bei manchen ein erschreckender Egoismus: Hauptsache, MICH stört keiner und keiner nimmt mir was weg!!“ – Mir geht es auch so, dass ich manchmal nicht mehr hinhören oder hinsehen möchte.

Aber dann bekommen wir womöglich gar nicht mehr mit, wenn  uns tatsächlich jemand (??) was wegnimmt, vor allem unsere Mitmenschlichkeit, das Mitgefühl und das Gerechtigkeitsempfinden.

Und das möchte ich wirklich nicht: zynisch und gefühllos werden, Menschen nicht mehr als Menschen sehen, sondern als störend, überflüssig, fehl am Platz, nicht dazugehörend, – mit anderen Worten: abzuschieben.